Nachdem die erste Stadtratssitzung mehr dem Kennenlernen diente, stellen die Piraten zur 2. Stadtratssitzung nun fünf Anfragen und drei Anträge.
Die Anfragen wurden teils von der kommunalen Arbeitsgruppe Weimar ausgearbeitet, teils aber auch von Bürgern der Stadt an die Piraten herangetragen. Nach diesem Prinzip werden die Piraten auch weiter verfahren und rufen deshalb alle Bürger auf, ihre Fragen und Wünsche an die Piraten Weimar heranzutragen, damit gemeinsam Antworten und Lösungen gefunden werden.
In den ersten Anfragen werden Oberbürgermeister bzw. Stadtverwaltung gefragt, wie sich im Moment die Kosten für das „Neue Bauhausmuseum“ gestalten und ob deshalb andere Projekte zurückgestellt werden müssen.
Weiterhin gibt es Fragen zum Denkmalschutz im Oppelschen Garten und zur Gewährleistung der Nachtruhe in der Stadt. Schließlich möchten die Piraten wissen, welche Sport- und Spielmöglichkeiten (insbesondere Bolzplätze) in der Stadt vorhanden sind und welche Entwicklung es hier geben wird.
Um den Stadtrat auf die Höhe der Zeit zu bringen, Papier immer entbehrlicher zu machen und um mehr Transparenz für den Bürger zu gewährleisten, gibt es noch eine Frage zum in Einführung befindlichen Ratsinformationssystem.
Neben den Anfragen beschäftigen sich auch die Anträge u. a. mit Bürgerbeteiligung und Transparenz. Für letztere soll im ersten Antrag die Einführung der Übertragung der Stadtratssitzungen im Internet sorgen, während im zweiten Antrag mehr Bürgerbeteiligung über die Stärkung der Bürger AG des Weimarer Bürgerhaushaltes erfolgen soll.
Der dritte Antrag soll die Möglichkeit der Nutzung offener Internetzugänge in der Stadt fördern. Hier geht es um die Unterstützung der Stadt für den „weimarnetz e. V.“ zum Ausbau des vom Verein betriebenen freien W-LAN-Netzes.
Wie nun der Stadtrat und die Stadtverwaltung mit den Anträgen und Anfragen umgehen werden, wird sich zur 2. Stadtratssitzung am 24.09.2014 zeigen.
Details und den genauen Wortlaut der Anfragen und Anträge finden sich unter:

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