Michael Kurt Bahr, bisheriger Landesvorsitzender der Piratenpartei Thüringen, ist am Wochenende in den Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland gewählt worden. Er übernimmt das Amt des Generalsekretärs und sieht es als seine wichtigste Aufgabe an, den begonnenen Prozess des Umbaus der Verwaltung der Partei aktiv mitzugestalten. Bahr arbeitet in Weimar als Jobcoach, Bewerbungstrainer und freiberuflicher Dozent in der Erwachsenenbildung und ist der Cousin des Silbermedaillengewinners von Sydney im Segeln, Gunnar Bahr.

Die Wahl von Michael Kurt Bahr in den Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland kann auch als Beleg für die Vitalität und Leistungsfähigkeit des Weimarer Kreisverbandes der Piraten gesehen werden. Obwohl mit nur einem Amtsträger im Stadtrat vertreten, konnten die Weimarer Piraten in diesem Jahr schon einige spektakuläre Erfolge verzeichnen. So holten sie im Frühling den Stadtrat nach halbjährigem Exil in einem Schöndorfer Seniorenheim wieder zurück in das Zentrum. Kürzlich verhinderten sie den anachronistisch anmutenden Wiederausbau des Carl-Alexander-Denkmals, der der Stadt hohe Kosten beschert hätte. Auch in der Frage des Neuen Bauhaus-Museums liegt ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch, mit dem das drohende Fiasko noch verhindert werden könnte.

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